Die Alterstropfnase
Eine Chronische senile Rhinitis, die umgangssprachlich auch Alterstropfnase genannt wird, ist simpel gesehen ein wässriger Schnupfen, von dem ältere Menschen betroffen sind. Eine Chronische senile Rhinitis tritt recht häufig auf, wobei es genaue Zahlen über davon Betroffene nicht gibt.
Entsprechend schwer ist die Chronische senile Rhinitis auch diagnostizierbar, weil die Altersveränderungen der Nase bisher nur wenig erforscht sind. Um einen klassischen Nasenkatarrh handelt es sich hierbei also nicht, denn eine Chronische senile Rhinitis wird nicht durch Tröpfcheninfektion übertragen.
Folgen für die Betroffenen
Nicht wenige ältere Menschen leiden unter einer Chronisch senilen Rhinitis. Das ständige Abtupfen der Tröpfchen aus der Nase, ohne das eine Erkältung vorliegt, schlägt vielen älteren Menschen regelrecht aufs Gemüt.
Ursachen und Behandlung
Als Ursachen für die Chronisch senilen Rhinitis werden neben den Altersveränderungen der Nase auch Nebenwirkungen von Medikamenten angesehen, insbesondere Wassertabletten und Antidepressiva, aber auch Neuroleptika und auch Mittel gegen Parkinson.
Die üblichen Behandlungsmethoden wie bei einer virusbedingten Entzündung der Nasenschleimhaut, wie Schwitzbäder, heiße Tees, warme Kleidung oder Inhalation und Bettruhe können helfen bei der Chronisch senilen Rhinitis nicht. Vielmehr muss für die Behandlung der Altertropfnase, bzw. Chronisch senilen Rhinitis zu Solespray, bzw. zu abschwellenden Nasentropfen (zu so genannter Sympathomimetika) gegriffen werden.
Gerade aber diese Nasentropfen können, wegen des Privinismus, der schnellen Gewöhnung, nur kurzfristig angewandt werden. Eine Behandlungsmethode sind topische Kortikosteroide. Für den Fall, dass eine offensichtliche und deutlich sichtbare Veränderung der Nase aufgetreten ist, so kann unter Umständen auch ein operativer Eingriff hilfreich sein.