Demenz

Demenz – etwas was alle treffen kann.

Als Demenz bezeichnet man ein Defizit beim Menschen an emotionalen und kognitiven und auch sozialen Fähigkeiten, wobei Demenz nicht ausschließlich auch mit einer Erkrankung des Gehirns einhergeht.

Bei Demenz sind vor allem die Sprache, das Denkvermögen und das Kurzzeitgedächtnis aber auch die Motorik betroffen. All dies führt letztlich zu einem Verlust der Persönlichkeitsstruktur und damit zu einem Verlust der Teilnahme am alltäglichen Leben.

Ursachen und Symptome von Demenz

Menschen, die an Demenz leiden, werden oftmals zur Belastung für ihre Familie. Um eine wirksame Therapie gegen Demenz durchführen zu können, müssen deren Ursachen, die recht unterschiedlich sind, abgeklärt werden. Der Hauptrisikofaktor der Demenz ist das Alter.

Aber auch Depressionen werden als Risikofaktor angesehen. Allerdings leiden die meisten Menschen an einer Demenz, die an Alzheimer erkrankt sind. Des Weiteren gibt es auch noch die Vaskuläre Demenz, die gefäßbedingt ist.

Demenz ist dabei nicht etwas, was sich erst im hohen Alter entwickelt. Vielmehr wurde inzwischen durch Untersuchungen bekannt, dass die für die Demenz ursächlichen Veränderungen im Gehirngewebe schon im jungen Erwachsenenalter auftreten. Zur Demenz kommt es letztlich dann, wenn ein Großteil der Gehirnzellen zerstört sind.

Die ersten Symptome einer Demenz sind oftmals psychische Störungen, so zum Beispiel der Verlust des Interesses und der Eigeninitiative, leichte Reizbarkeit und das Gefühl der Überforderung, wie auch eine depressive Verstimmung. Letztlich kommt es zu Gedächtnisschwäche und Vergesslichkeit, wobei dies ein recht schleichender Prozess ist.

Trotz Demenz in Würde altern

Menschen, die an Demenz leiden, erleiden einen großen Verlust an Lebensqualität. Dabei schränkt Demenz auch die Lebenserwartung ein, wobei die Demenz selbst nicht die  Todesursache ist, sondern die durch sie begünstigten Erkrankungen. Einigen ist dabei dennoch durch die Liebe ihrer Familie vergönnt in Würde zu altern.