Diabetes mellitus

Diabetes mellitus – die Zuckerkrankheit

Bei Diabetes mellitus handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung. Zucker wird dabei über den Urin ausgeschieden. Ursache für Diabetes mellitus kann einerseits ein Insulinmangel sein, aber auch eine Insulinunempfindlichkeit, bzw. auch beides.

Abhängig von der Ursache unterscheidet sich Diabetes mellitus in Diabetestypen, die aber auch Gemeinsamkeiten aufweisen. Sowohl Typ 1 als auch Typ 2 (darüber hinaus gibt es noch die Typen A bis H) haben dabei gemeinsam, dass der Verdauungstrakt des Betroffenen die Kohlenhydrate, die mit der Nahrung aufgenommen wurden zu Glukose abbaut, welche über die Darmwand in den Blutkreislauf gelangt.

Diagnose, Symptome und Ursachen der Zuckerkrankheit

Es gibt Tausende von Zuckerkranken weltweit, insbesondere eine hohe Dunkelziffer. Um eine sichere Diagnose zu erhalten, muss es zweimal einen erhöhten Blutzuckerwert geben.

Charakteristisch für Typ 1 ist dabei eine Gewichtsabnahme in kurzer Zeit, sowie ein ständiges Durstgefühl und häufiges Wasserlassen, Bauchschmerzen und Wadenkrämpfe.

Als eine der Ursachen der Diabetes mellitus des Typs 1 ist nach neuesten Erkenntnissen das Chromosom 6. Darüber hinaus gibt es noch mindestens 20 weitere Genveränderungen, die auch als Ursache für den Typ 1 der Diabetes mellitus gesehen werden.

Als Auslöser der Diabetes mellitus gelten eine Reihe von Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Rötelinfektion, aber auch Herpesviren und der Rubivirus. Typ 2, der man früher den Beinamen Altersdiabetes gegeben hat, ist eine angeborene Insulinresistenz.

Behandlung von Diabetes mellitus

Bei Typ 1 der Diabetes mellitus wird das dem Körper fehlende Hormon Insulin durch Insulinpräparate im Rahmen einer Insulintherapie zugeführt. Bei Typ 2 der Diabetes mellitus hilft oftmals schon eine Gewichtsreduktion.