Wärmetherapie

Wirkweise der Wärmetherapie

Eine Wärmetherapie regt den Stoffwechsel an. Diese macht sich dabei zunutze, dass der Stoffwechsel durch Wärme angeregt wird. Durch Wärme wird dabei der Transport von Sauerstoff und von Nährstoffen, sowie von Antikörpern regelrecht mobilisiert. Gleichfalls mobilisiert wird auch der Abstrom der Zerfallsprodukte im Rahmen des Stoffwechsels.

Die Wirkung einer Wärmetherapie zeigt sich dadurch, dass geschwächte Abwehrkräfte wieder gestärkt werden können. Eine Wärmetherapie kann auch letztlich Schmerzen lindern. Eine Wärmetherapie wirkt nämlich Muskel entspannend. Darüber hinaus bessert sich durch eine Wärmetherapie auch die Dehnfähigkeit des Gewebes, wie auch die Regenerationsfähigkeit des gesamten Körpers.

Methoden der Wärmetherapie

Im Rahmen einer Wärmetherapie gibt es mehrere Methoden, die angewendet werden können. Hierzu gehören unter anderem die so genannte „Heiße Rolle“, wie auch Schlammpackungen. Diese können im Rahmen der Wärmetherapie sowohl als Einzelmaßnahme, wie auch in Kombination mit einer Massage anwenden. Sehr beliebt ist auch das Paraffinbad für die Hände und die Bestrahlung mit Infrarot oder mit Ultraschall. Als sehr wirkungsvoll gilt auch die Hochfrequenztherapie.

Es geht aber auch ganz natürlich im Rahmen der Wärmetherapie. Und zwar gibt es das Heublumenbad und den Heusack – einst eingeführt von Sebastian Kneipp. Des Weiteren zählen zu den Methoden der Wärmetherapie auch die so genannten Überwärmungsbäder, sowie einfach auch nur Sauna und Dampfbad.

Wann ist eine Wärmetherapie empfehlenswert?

Eine Wärmetherapie wird besonders empfohlen wenn Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates vorliegen. Insbesondere geeignet ist eine Wärmetherapie daher auch beim Vorliegen einer chronischen Gelenkentzündung.