Olympia – Alter schützt nicht vor Leidenschaft

10. August 2008 · 1 Kommentar

Wer gedacht hat, die ältere Generation betrachtet die Olympischen Spiele nur aus der Ferne und vermittelt über den Bildschirm, der hat sich getäuscht. Der 44-Jährige Li Ning, nur von zwei dünnen Seilen gehalten, eröffnete mit einem beeindruckenden Lauf in luftiger Höhe und der Entzündung des Olympischen Feuers die Spiele. „Das wird die beste Erinnerung meines Lebens“, sagte Ling nach Angaben der Süddeutschen Zeitung. Aber auch unter den aktiven Sportlern finden sich ältere Semester, so zum Beispiel der 67 Jahre alte Hiroshi Hoketsu, Japans Hoffnungsträger im Dressurreiten.

Bis zu diesen Spielen im Sommer 2008 war es ein langer Weg für Hiroshi. Sein Trainer Ton de Ridder sagte laut einem im Magazin 60pro erschienenen Artikel über den rüstigen Sportler: „Er betreibt diesen Sport nicht nur. Er lebt ihn. Mit allen Konsequenzen. Das beginnt schon mit seiner eigenen Ernährung, die total auf Fitness und Gesundheit ausgerichtet ist.“ Übrigens müssen sich auch die Deutschen nicht hinter ihren in die Jahre gekommenen Sportler-Senioren verstecken. So ist auf der Webseite von 60pro nachzulesen, dass Hans Günter Winkler, der erfolgreichste Springreiter aller Zeiten, die 50 gerade überschritten, an den Olympischen Spielen 1976 teilnahm und eine olympische Medaille gewann. Die Dressur-Legende Dr. Reiner Klimke wurde im Alter von 52 Jahren noch einmal Olympiasieger bei den Spielen 1988 in Seoul.

Nun haben auch die Olympischen Spiele 2008 begonnen, die denkwürdige Eröffnungsfeier ist vorbei und die Sportler sind im Wettkampfalltag angekommen.

Zurück bleibt der Zuschauer mit gemischten Gefühlen.
Bezaubert durch die Begeisterung der chinesischen Bevölkerung und der Leidenschaft für den Sport und doch mit wachsender Skepsis. Diese ist nicht unbegründet angesichts der Milliardenbeträge, die fließen, der bereits durch Dopingnachweis ausgeschlossenen Sportler, den wohlwollenden Gesten gegenüber einer Regierung, die in Bezug auf ihre dunkle Seite nach dem Motto verfährt: „Was nicht zu sehen ist bzw. von offizieller Seite nicht bestätigt wird, existiert auch nicht.“

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Sex und Zärtlichkeit im Alter

10. Juli 2008 · Keine Kommentare

Auch wenn es draußen nicht nach Sommer aussieht (leider), muss dennoch das Sommerloch in den Medien gefüllt werden. Und nichts ist da interessanter als die menschliche Natur – Liebe, Sex und Partnerschaft. Und wenn es dann noch die ein oder andere interessante Studie gibt…
Stern TV gab zum Beispiel gestern Auskunft darüber, was eine langjährige glückliche Beziehung ausmacht und Focus.de lässt uns wissen, dass Sex im Alter längst kein Tabuthema ist und dass die heutige Generation der 70-Jährigen durchaus nicht auf ihr Liebesleben verzichtet. Dies hat zumindest eine schwedische Langzeitstudie herausgefunden. Zwischen 1971 und 2001 befragten die schwedischen Forscher insgesamt 1500 70-Jährige zu ihrem Sexleben.
Und als Fazit der Studie findet sich auf Focus.de ein schönes Zitat von Studienleiter Nils Beckman: „Unsere Studie zeigt, dass die meisten Senioren sexuelle Aktivität und zärtliche Gefühle für einen natürlichen Bestandteil ihrer späten Jahre halten.“

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Mehr Geld für Rentner und Pflegebedürftige

1. Juli 2008 · Keine Kommentare

Laut einem Artikel in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung profitieren vor allem ältere Menschen von den Gesetzesänderungen, die zum 1. Juli in Kraft treten. 20 Millionen Rentner in Deutschland können sich über etwas mehr Geld im Monat freuen. Statt der vorgesehenen 0,46 Prozent wird die Rente zudem um 1,1 Prozent erhöht.

Auch pflegebedürftige, vor allem altersverwirrte Menschen erhalten zukünftig höhere Zuschüsse für Pflegeleistungen.
Weiterhin haben Angehörige, die mit einem Pflegefall in der Familie konfrontiert werden, Anspruch auf eine sechsmonatige Pflegzeit. Während dieser Zeit sind sie unbezahlt von ihrem Beruf freigestellt. Im Zuge der Gesetzesänderungen steigen jedoch auch die Beiträge zur Pflegeversicherung. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bedeutet das eine Steigerung von 0,25 Punkte auf 1,95 Prozent des Bruttolohns (Kinderlose: 2,2 Prozent).

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Polizei warnt Senioren vor Trickbetrügern

19. Juni 2008 · Keine Kommentare

Nichts Böses ahnend, öffnete ein Seniorenehepaar in Bottrop Trickbetrügerinnen Tür und Tor zu ihrem Heim. Die beiden Frauen im Alter von ca. 20 bis 25 und 40 Jahren gaben vor, nur schnell einen Zettel für einen Nachbarn schreiben zu wollen. Nachdem sie die Wohnung verlassen hatten, bemerkten die Rentner jedoch den Verlust von Geld und Schmuck. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Auch in Göttingen wurden mehrere Rentner Opfer von Betrügern. Die Polizei spricht vom „Enkeltrick“. Die Betrüger täuschen vor, dass sie mit dem Opfer verwandt sind und versuchen so, an Geld zu gelangen. Hierbei scheuen sie keine Mittel, meist geben Sie an, sie befinden sich in einer finanziellen Notlage. Von den ahnungslosen Rentnern fordern sie dann hohe Summen. Auch hier nimmt die Polizei Göttingen Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.

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Zum Heiraten ist Frau nie zu alt

18. Juni 2008 · 1 Kommentar

Da lese ich heute die Süddeutsche Zeitung und diese Nachricht strahlt mir auf der Titelseite entgegen: Endlich durften sie heiraten, Del Martin (87) und Phyllis Lyon (84). Seit mehr als fünfzig Jahren sind die beiden Frauen schon ein Paar und was lange währt, wird endlich gut. In San Francisco gaben sie sich offiziell das Jawort. Finde ich toll. Nur weiter so und herzlichen Glückwunsch an die beiden Damen. Und diese herrliche Torte… :)

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Gehirn-Jogging im Alter – Uni für Senioren

15. Juni 2008 · Keine Kommentare

Jeden Tag eine neue Herausforderung. Manchmal komme ich aus dem Staunen und Stirnrunzeln nicht heraus. Das fängt schon bei den verworrenen Wegen meines Computers an und auch die komplizierte Universalfernbedienung für Radio und Fernseher macht die Sache nicht leichter. Aber zum Glück lernt man nie aus.

Nicht nur das Leben und neue technische Geräte bieten dafür zahlreiche Möglichkeiten. Wissensdurstige Senioren können sogar noch einmal die Schulbank drücken. Wer im Alter etwas dazu lernen möchte, hat die Möglichkeit, dies an einer der zahlreichen Universitäten in Deutschland zu tun. Je nach Anspruch kann hier die Zielsetzung ganz unterschiedlich sein. Auch als Rentner kann man ein so genanntes „ordentliches“ Hochschulstudium mit entsprechendem Abschluss absolvieren. Voraussetzung ist hierfür allerdings eine formale Hochschulzugangsberechtigung, z.B. das Abitur.

Wen jedoch der Wissensdurst für ein bestimmtes Fach antreibt oder wer sich schon immer weiterbilden wollte, dem kann eine Gasthörerkarte ans Herz gelegt werden. Diese ist an bestimmte Bedingungen geknüpft und kann an den Universitäten beantragt werden, so unter anderem an der Freien Universität Berlin. Eine Gasthörerkarte für Senioren ermöglicht nach Absprache mit dem Dozenten den Zugang zu Lehrveranstaltungen. Im Gegensatz zu einem richtigen Hochschulstudium besteht hier jedoch keine Prüfungspflicht und einzig und allein der Erwerb von Wissen steht beim Seniorenstudium im Vordergrund. Allerdings sind mit einer Gasthörerkarte auch Kosten verbunden. Diese variieren von Hochschule zu Hochschule. An der Freien Universität Berlin ist eine Gasthörerkarte ab 125,00 Euro pro Semester zu erhalten. Das Wintersemester an einer Universität beginnt am 1. Oktober und endet am 31. März des Folgejahres. Das Sommersemester beginnt am 1. April und endet am 30. September des gleichen Jahres. Wer die Karte zudem abonniert, erhält sie zu günstigeren Konditionen.

Neben dem Studium an einer Hochschule werden zusätzlich für die Generation 50plus spezielle Studiengänge an Seniorenuniversitäten angeboten. Diese sind auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt.

Eine Auswahl von Weiterbildungsangeboten für Ältere, u.a. Universitäten des dritten Lebensalters oder Seniorenakademien, ist auf der Webseite der BAG WiWA (Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere) zu finden. Hilfreiche Hinweise bietet auch der Studienführer für Senioren (leider auf dem Stand von 2001).

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Reisen mit gutem Gefühl

4. Juni 2008 · Keine Kommentare

Reiselust führt in die Ferne – Sehenswürdigkeiten erkunden, im Schatten verweilen, bei einer Tasse Kaffee plaudern und die kühle Meeresluft genießen.

Auch im Alter sollte man keineswegs darauf verzichten müssen, aber die Ansprüche an Komfort und Sicherheit steigen. Was tun, wenn die Gesundheit besondere Vorkehrungen erfordert oder der Partner fehlt? Allgemeine Informationen zum Thema Seniorenreisen bietet die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.) auf ihrer Internetseite an. Über Reisen für Senioren informieren auch die örtlichen Caritas-Verbände. Im Portfolio der Caritas finden sich unter anderem spezielle Reisen für Pflegebedürftige sowie kombinierte Angebote zusammen mit den Angehörigen. Auf Tagesausflüge, Kreuzfahrten und Flugreisen für die aktive, ältere Generation ist der AWO Reisedienst spezialisiert.

So lässt sich das Fernweh leicht besiegen. Doch auch hier gilt: Nicht überschätzen! So rät ein Artikel in der aktuellen Neuen Apotheken Illustrierten dazu, Extreme zu vermeiden, ausreichend Pausen einzuplanen und bei langen Ausflügen vor allem viel zu trinken.

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Ambulant betreute Senioren Wohngemeinschaften

3. Juni 2008 · Keine Kommentare

Bayerns Sozialministerin Christa Stewens hat sich für die weitere Verbreitung ambulant betreuter Wohngemeinschaften für Demenzkranke ausgesprochen. Wohngemeinschaften seien ein wichtiger neuer Versorgungsbaustein, der die familiäre Betreuung in einer gewohnten Tagesstruktur ermögliche.

„Um die Verbreitung dieser neuen Wohnform zu unterstützen, fördern wir seit Oktober letzten Jahres die ,Fachstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften in Bayern‘“, sagte Stewens. „Initiatoren, Kommunen, Architekten und alle sonstigen Interessierten erhalten hier eine umfassende Beratung.“ Mit dem neuen bayerischen Pflegequalitätsgesetz schaffe Bayern als erstes Bundesland einen gesetzlichen Rahmen für diese Wohnform, der Innovationsmöglichkeiten und Qualitätssicherung vereinen werde. Derzeit werde ein Leitfaden für die Qualitätssicherung in ambulant betreuten WGs erarbeitet, der über die Fachstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften in Kürze zur Verfügung gestellt wird.

Stewens sprach sich auch für neue Wege in der stationären Betreuung von Demenzkranken aus: „Neue Betreuungskonzepte, wie Wohngruppen oder Hausgemeinschaften, sind hier eine interessante Entwicklung, die noch weiter in die Breite getragen werden muss.

Hier finden sie weitere Informationen zu Senioren Wohngemeinschaften.

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Seniorenkurse von Studenten

28. Mai 2008 · Keine Kommentare

Die Idee finde ich toll: Studenten weisen Senioren ins Internet ein. Früher hätte das vielleicht ganz selbstverständlich der eignen Enkel übernommen, als noch mehrere Generationen unter einem Dach wohnten. Heute sollte es mehr solcher Projekte geben, wo sich die Generationen untereinander helfen. Die Studenten können ja auch gleichzeitig von dem reichen Wissen der Senioren auf anderen gebieten profitieren. Es muss ja keine Einbahnstraße des Lernens sein. Ich fände es sinnvoll, wenn solche Projekte für Senioren mehr Unterstützung erfahren.

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Polnische Altenpflege Helfer

23. Mai 2008 · Keine Kommentare

Fast 1,5 Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Eine Belastung, mit der viele Familien auf Dauer überfordert sind.

Derzeit werden neue Wege beschritten. Nämlich durch Unterstützung mit Fachkräften aus Polen, die mit im Haushalt leben. Sie sollen zwischen 1100 und 1900 Euro verdienen. Plus Kost und Logis.

Der Bedarf, bei der häuslichen Pflege oder betreutem Wohnen fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist groß. Was fehlt, ist das Geld. Rund-um-die-Uhr-Betreuung für Menschen mit begrenzten finanziellen Mitteln? Unmöglich. Die Vollversorgung über einen Pflegedienst können sich hierzulande die allerwenigsten leisten.

Ein mögliches Modell einer Sozialeinrichtung soll die Leistungen von Pflegedienst und Angehörigen mit dem Einsatz von polnischen Kräften kombinieren. Letztere werden dabei ausdrücklich keine pflegerischen Aufgaben übernehmen. Es geht um die Betreuung, Essen vorbereiten, füttern oder beim Toilettengang behilflich sein.

Interessenten können dann aus mehreren Vorschlägen die passende Betreuerin wählen. Anreise, Einführung und auch die Arbeit, die acht Stunden täglich nicht überschreiten soll, werden von bereits ausgebildetem Pflegepersonal begleitet. Maximal zwei Monate ist die Betreuungskraft im Haushalt. Für eine längeren Zeitraum werden mehrere Kräfe organisiert, die sich abwechseln.

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